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Alex (Name geändert) ist zehn und erzählt: „ Vor einem Jahr noch habe ich auf der Straße geschlafen und mich durch Klauen durchgeschlagen. Ich habe Drogen genommen und bin nie zur Schule gegangen. Die Mitarbeiter von HELP haben mich und meine Freunde immer besucht und gefragt, ob ich mein Leben ändern will. Zuerst wollte ich nicht, aber dann bin ich mit ins Father`s House gekommen. Ich habe mich total verändert. Ich habe Gottes Liebe für mich erlebt und ich will keine Drogen mehr nehmen. Ich habe sogar Lesen und Schreiben gelernt. Am liebsten mache ich aber Mathe. Ich habe eine neue Familie gefunden!“
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Bis auf das letzte Bett hat sich unser Set Free Center gefüllt. Momentan sind es 14 Gäste (so nennen wir die Leute im Programm) und 6 Kinder, die derzeit bei uns sind. Hier möchten wir euch kurz ein paar Gäste vorstellen:
Adi wurde gerade 23J. alt und kommt aus einer kaputten Familie.
Jo war zuletzt Motorrad Taxifahrer und ist mit seinen 2 Söhnen bei uns, die nun täglich wieder zur Schule gehen. Es ist hart zu realisieren, was die Drogensucht alles kaputt gemacht hat!
D. kommt aus der „Rock n Roll“ Szene. Musik und Drogen bestimmten sein Leben. Gerade beschäftigt er sich mit der Taufe. „Ich möchte mich Taufen lassen“, sagt D.
Jay ist verheiratet und stolzer Vater seiner Tochter, die ihn zusammen mit seiner Frau letzten Sonntag zum ersten Mal in der Reha besucht haben. Da sahen wir viele strahlende Augen. Dennoch gilt es einiges in seinem Leben aufzuräumen und auf ein besseres Fundament zu bauen.
Ray (17 J. alt) ist zurzeit unser jüngster Gast. Er kommt aus einem einfachen und armen Slum außerhalb der Stadt und hat sich mit seinem Kumpel A. mittlerweile gut bei uns eingelebt.
Jas. hat nach drei Anfangsversuchen in der Reha die Kurve gekriegt. Er kann sich nun endlich eingestehen, dass er ein Süchtiger ist und Hilfe braucht. Wir freuen uns, dass er Ruhe gefunden hat und sein Herz offen ist für einen Neuanfang.
Art. ist zum zweiten Mal hier. Seine Teenie-Jahre liegen weit hinter ihm, die vergangenen Jahre der Armut und Sucht kennzeichnen sein Gesicht.
Auch ein Ehepaar hat Unterschlupf bei uns gefunden. Bob und Ella wollen ihr Leben neu in den Griff kriegen, weil die Drogen ihre Beziehungen zerstört haben.
Unser Gebet ist es, dass sie alle ein neues Leben bekommen.
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Greatest day in history, Death is beaten
You have rescued me
Sing it out Jesus is alive
The empty cross, The empty grave
Life eternal You have won the day
Shout it out Jesus is alive
He’s alive
Oh happy day, happy day
You washed my sin away
Oh happy day, happy day
I’ll never be the same
Forever I am changed
When I stand, in that place
Free at last, meeting face to face
I am Yours Jesus You are mine
Endless joy, perfect peace
Earthly pain finally will cease
Celebrate Jesus is alive
He’s alive
Oh what a glorious day
What a glorious way
That You have saved me
Oh what a glorious day
What a glorious name
Ostern im Fathers House ist immer ein Tag voller Freude- Freude über den Auferstandenen, der Licht in jede Finsternis bringen kann und will.
Als Fathers House Family kamen wir am Ostermorgen zusammen, um die Auferstehung zu feiern. Es ist schon etwas ganz Besonderes, Gott mit so vielen ehemaligen Straßen- und Waisenkindern anzubeten.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die jegliche Hoffnung verloren hatten und neues Leben in Jesus gefunden haben!
Natürlich gab es auch eine Eiersuche, bei der alle ihren Spaß hatten.
Zunächst aber wurde ein Riesenei für alle geöffnet- die Bekanntgabe von einem Fathers House Camp am Meer (hier sind ja gerade Sommerferien). Die Kinder waren total aus dem Häuschen,
Mirja Lotz
Wir sitzen beim Mittagessen im Father’s House und bestaunen die tolle Weihnachts Deko, die unsere Mitarbeiterin bereits aufgehängt hat (auf den Philippinen beginnt die Weihnachtszeit bereits im September, d.h. in allen Monaten, die mit “ber” aufhören ist es Weihnachtszeit). Ich erzähle unserer jüngsten (5) wie ich mich auf den Heiligen Abend freue, die Noche Buena (das philippinische traditionelle Weihnachtsfestessen) und was wir da alles an Leckereien verdrücken werden. Die Kleine schaut mich nur an mit ihren Kulleraugen und sagt:” Was ist denn eine Noche Buena?” Mir fällt die Kinnlade herunter, da ich realisiere, dass sie ja neu im Father`s House ist und sie bisher nie wirklich Weihnachten und schon gar kein Festessen erlebt hat. “Oh!”, verspreche ich ihr, “da kannst du dich aber auf ganz tolles Essen und ein schönes Fest freuen. Am 24.12. feiern wir den Geburtstag von Jesus und da gibt es im Father`s House immer eine schöne Feier!”
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Hier auf den Philippinen geht der Sommer langsam zu Ende, es regnet immer öfter und die Father’s House Kids müssen bald wieder zur Schule. Ein Highlight für unsere Jungs war das Boyscamp in den Bergen. In wunderschöner Landschaft haben wir zwei Tage viel Spass und Action gehabt: Fussball, Grillen, eine Tour durch den Dschungel und Schwimmen. Alles was Jungs Spass macht.
Am Abend hatten wir eine kurze Andacht am Lagerfeuer und haben Marshmallows gegrillt. Danach waren alle total müde und Jonathan ist noch am Lagerfeuer eingeschlafen.

Auch die Girls haben die ruhige Zeit ohne die Jungs im Fathers House genossen.
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Der Tropensturm “Ketsana” hat Ende September des letzten Jahres mit ungeheuren Wassermassen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Viele Leute in den Slums haben ihren ganzen Besitz -was ja eh schon nicht viel war – verloren und auch viele Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt worden. Sehr stark betroffen waren auch viele Familien die wir seit langem kennen und die mit ihren Kindern regelmässig die Kids zur Kids Church kommen.
Dank grosszügigen Spenden aus Deutschland und der Schweiz konnten wir gleich Soforthilfe leisten. In den ersten Wochen haben wir Lebensmittel, Kleider, Kochgeschirr und vieles mehr verteilt.
In einer nächsten Stufe der Hilfe konnten wir damit beginnen den Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu helfen. Einige Häuser waren komplett zerstört und wir mussten sie ganz neu aufbauen, anderen Familien konnten wir mit Material helfen, dass sie ihre Häuser reparieren konnten.
Heute, gut ein halbes Jahr nach dem verehrenden Sturm sind unsere Hilfsprojekte fast abgeschlossen. Wir konnten hunderten von Menschen Hilfsgüter bringen und haben etwa 20 Häuser aufgebaut oder repariert.
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Vergangenen Samstag durften wir uns eines regen Betriebes im Rahmen unseres Flohmarkts erfreuen. Als wir am Morgen unser Tor oeffneten stroemte uns eine aufgeregte und tatenfreudige Menschenmasse entgegen. Es war wirklich ein grossartiger Morgen. Nicht nur aufgrund der Einnahme von 22,000 Peso, sondern jeder Kaeufer, zumeist unsere Nachbarn, schien gluecklich und zufrieden unser Grundstueck zu verlassen!
